22. April 2021

Lebenslanges Lernen: Wie Ihre Mitarbeitenden und Ihr Unternehmen von guten Konzepten profitieren können.

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Lifelong Learning // Das Schlagwort lebenslanges Lernen betrifft nicht nur jeden Einzelnen. Auch Unternehmen müssen sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen, um ihre Mitarbeitenden fit für die digitale Transformation zu machen. Anhand von drei Erfolgsfaktoren zeigen wir, wie es funktionieren kann.

Infolge der aktuellen Corona-Pandemie gewinnt die digitale Transformation zunehmend an Dynamik und schreitet rasant voran. Ein Wandel, der speziell durch die Verbraucher ausgelöst wird. Arbeiten, lernen und shoppen am heimischen PC führen zu gänzlich neuen Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten – sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen. Dieser Trend wird sich nicht nur fortsetzen, sondern sogar massiv beschleunigen.

Doch warum benötigt Ihr Unternehmen in der aktuellen Lage ein Konzept für lebenslanges Lernen? Gerade in schwierigen Zeiten benötigen Unternehmen innovatives Know-how, neue Skill-Sets und flexible Führungsmethoden, beispielsweise Adaptive Leadership. Was jetzt zählt: Vernetzen Sie sich mit bestehenden und neuen Kunden über digitale Kanäle, verbessern Sie die Nutzererfahrung im digitalen Raum, etwa durch Smartphone-Optimierung oder Ladezeiten von maximal drei Sekunden, setzen Sie verstärkt auf E-Commerce und Leadgenerierung und bieten Sie Video-Content für eigene Produkte und Dienstleistungen an. Die meisten Unternehmen in der Schweiz haben in dieser Hinsicht enormen Nachholbedarf. Ein Umstand, der zwar zahlreiche Möglichkeiten, aber auch viele Herausforderungen mit sich bringt.
 

3 Erfolgsfaktoren, die uns helfen, die Krise erfolgreich zu meistern

  • Als Erstes muss unsere Gesellschaft den Menschen helfen, die Krise gesund und wohlbehalten zu überstehen. Der Mensch steht im Mittelpunkt, d. h. wir müssen Tools bereitstellen, um soziale Kontakte mit Familienmitgliedern und geliebten Personen über eine (sichere) Entfernung aufrecht zu halten. Wir müssen Plattformen mit besserem Content in den Bereichen mentale Gesundheit und Fitness, aber auch Erholung und Unterhaltung anbieten. Wir müssen Studierende so ausstatten, dass sie problemlos von zu Hause aus lernen können. Und wir müssen den Menschen Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie mobil arbeiten können (wann immer sie dies möchten) und die ihnen den Spagat zwischen Privatleben und Arbeit möglich machen. Technologien können das Gemeinschaftsgefühl stärken, indem sie Menschen dort vernetzen, wo «reale» Meetings nicht möglich sind.
     
  • Als Zweites müssen wir Unternehmen helfen, sich digital zu transformieren, d. h. über digitale Kanäle neue Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen, Kunden zu unterstützen, Fragen zu beantworten und Jobs zu sichern. Mitarbeitende müssen das Potenzial der neuen digitalen Technologien (wie Videokonferenzlösungen, Collaboration-Plattformen, interne Prozessau-tomatisierungen oder Plattformen für Customer Engagement und Programmatic Advertising) vollständig verstehen und adaptieren lernen. Viele dieser Technologien stehen in der Cloud zur Verfügung und können ohne grosse Aufwände implementiert werden. Doch warum sind digitale Lösungen momentan so wichtig? Digitale Tools und die damit verbundenen Kompetenzen haben sich in der aktuellen Krise als Rettungsanker erwiesen. Darüber hinaus kann die digitale Transformation die Erholung der Wirtschaft massiv beschleunigen – für Unternehmen, deren Mitarbeitende und Kunden sowie die Wirtschaft und Gesellschaft als Ganzes.
     
  • Als Drittes müssen wir mit geeigneten Partnern und Organisationen zusammenarbeiten, um mit kulturellem, sozialem und gemeinnüt­zigem Engagement zumindest etwas Kontinuität zu schaffen. Dies könnte z. B. die Beteiligung an einem NGO-Event, die Mitwirkung im Bereich Medienkompetenz über eine Organisation wie ProJuventute oder auch Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, Bildung & Forschung, Kunst & Kultur, Sport oder anderen sein. Auf diese Weise können wir all jenen helfen, die am meisten unter der Krise leiden, und ihnen auf Grundlage neuer Technologien Bildungs- und Lebensperspektiven sowie die Aussicht auf gänzlich neue Arbeitsmöglichkeiten eröffnen. Dies schafft nicht nur Potenziale im Berufs-, sondern auch im Privatleben. 

Geht man hier strategisch mit einem geeigneten Konzept vor, bietet die digitale Transformation mehr Chancen als Risiken. Mittel- bis langfristig werden uns Technologien sowohl dabei helfen, die Wirtschaft auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen, als auch eine stabilere und menschlichere Zukunft zu schaffen. Auf diese Weise werden wir gestärkt aus der Krise hervorgehen.  


Patrick Warnking
Patrick Warnking

Patrick Warnking ist seit 2011 Country Director von Google Schweiz. Als Vorstandsmitglied der Initiative ‘digitalswitzerland’ engagiert er sich seit Jahren gezielt für das Thema «Lebenslanges Lernen», besonders betreffend digitaler Fähigkeiten bei Erwachsenen und Jugendlichen wie auch in der Wirtschaft.